Kürzlich habe ich Ihnen erläutert, warum Quasselstrippen die schlechteren Verkäufer sind. Heute stelle ich Ihnen einen weiteren Kommunikationskiller vor:

Der Authentizitätsverräter: Wenn die Rolle überrollt
Freundliches Auftreten. Gute Kleidung. Kompetente Auskünfte und offene Körperhaltung. Eigentlich macht Ihr Gegenüber alles richtig. Dennoch spüren Sie, dass etwas nicht stimmt und Sie davon abhält, ihm etwas abzukaufen oder den Worten zu glauben. Woran das liegt? Die Art zu sprechen, sich zu kleiden und sich zu bewegen muss Ihrem Selbst entsprechen und darf nicht antrainiert sein. Immer dann, wenn wir nicht authentisch sind, empfindet dies der Gesprächspartner instinktiv und kauft Ihnen das Gesagte einfach nicht ab. Um beim Umgang mit anderen „echt“ zu sein, sollten Sie mit sich selbst unverfälscht umgehen und sich so geben, wie Sie wirklich sind. Wählen Sie also eine Kleidung, die zwar prinzipiell der Firmenphilosophie, aber vor allem Ihrem Typ entspricht. Statt schwarz kann der geforderte Anzug also auch mal dunkelblau sein. Nutzen Sie evtl. existierende Gesprächsleitfäden kreativ. Sprechen Sie ehrlich, echt und „von der Leber weg“, sofern Sie nicht ins allzu Joviale abgleiten. Spielen Sie keine Rolle, sondern seien Sie einfach Sie selbst. Vielleicht können Sie mit Ihrer Art nicht alle Kunden begeistern. Aber jede positive Reaktion, die Sie ernten verdanken Sie sich selbst und nicht einer Rolle, die sich auf Dauern nicht durchhalten lässt.

Einen ausführlichen Text sowie ergänzende Übungen zu diesem Thema finden Sie in meiner Publikation „Der Kundenflüsterer. So begeistern Sie Ihre Kunden“, Offenbach 2016, GABAL-Verlag

Stichworte: Kommunikationskiller, Kundenkommunikation, Kundenflüstern

 

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