Gut gelaunt in den Tag/Wider den Morgen-Blues

Gut gelaunt in den Tag/Wider den Morgen-Blues

Der Wecker klingelt. Zu früh, wie immer eigentlich. Ein Blick aus dem Fenster: Schwere Regenwolken verdunkeln den Morgenhimmel. Aus der Tube spitzt die Zahnpasta überall hin – nur nicht auf die Zahnbürste. Die Lieblingsklamotten sind in der Wäsche und ein ungeliebter Termin steht an. Braucht es mehr für einen besch … Tag? So allzu leicht lassen wir uns den Tag schon am Morgen verderben. Vollgeladen mit negativer Energie beginnen wir das heutige Programm. Und es kommt, wie es kommen muss. Der Tag geht genauso weiter, wie er begonnen hat. Man kann es Schicksal nennen oder „self-fulfilling prophecy“ – unangenehm ist es so oder so. Genau das strahlen Sie auch aus: Kollegen, Mitarbeiter, Chef, Kunde oder Freunde spüren sogleich, dass Sie heute mit dem falschen Fuß aufgestanden sind und machen lieber einen Bogen um Sie. „Keiner liebt mich“ – diese betrübliche und vermeintlich wahre Einsicht fügen Sie sogleich Ihrem Negativpunkte-Konto hinzu. Stopp! Schluss mit dem Morgen-Blues, denn damit ist nichts gewonnen. Rein gar nichts. Vergeuden Sie keine Energie und bereiten Sie sich und Anderen einen gelungenen Start in den Tag. Das geht so einfach wie wirkungsvoll, sofern Sie einige Tipps beherzigen. Und glauben Sie mir, die Hello Sunshine-Regeln sind weniger banal als sie scheinen mögen: Stellen Sie den Wecker einfach auf 5 Minuten vor dem eigentlichen Aufstehen. So haben Sie Zeit, richtig aufzuwachen, statt noch im Halbschlaf aus dem Bett zu stürmen. Recken und strecken Sie sich, damit Ihr gesamter Körper auf Aktivität eingestellt ist. Sie haben eine Katze oder einen Hund? Fein. Dann schauen Sie es sich ab, wie es funktioniert. Ein Kaffee im Stehen und trockenes Brot? So...

Kampf den Kommunikationskillern, Teil 4

Sie glauben, wir hätten schon alle Anti-Typen durch? Weit gefehlt. Aufgemerkt, hier folgt ein weiterer Kommunikationskiller, vor dem Sie sich hüten sollten, wenn Sie erfolgreich verkaufen wollen:   Der Schubladenpacker – vor lauter Interpretieren nichts erfahren Wir lieben Schubladen und Klischees. Schnell sind wir bereit, Menschen zu kategorisieren und ihnen ein bestimmtes Etikett anzuhängen. Der Motorradfahrer wird dabei schnell zum Rocker, der Bankangestellte zum Langweiler, die Veganerin zur freudlosen Asketikerin. Auch Kunden oder Kollegen werden gern in unsere inneren Ablagefächer einsortiert. Und bis wir sie da wieder herauslassen, muss viel passieren. Ein fiktives Beispiel, nennen wir ihn Herrn Konstantin. Ihr Kollege schildert ihn als schwierigen Typ, einen Choleriker, mit dem nicht gut Kirschen essen sei. Werden Sie jetzt noch entspannt in den Termin gehen und sich auf die Begegnung mit Herrn Konstantin freuen? Eher nicht. Pech für Beide, denn genauso wie sich Freundlichkeit und Offenheit auf Ihren Gesprächspartner übertragen, wird er auch spüren, wenn Sie angespannt sind. Resultat: Herr Konstantin macht vermutlich „dicht“, noch bevor Sie angefangen haben. Gehen Sie also unbedingt unvoreingenommen in ein Gespräch. Ermitteln Sie idealerweise, warum der Kontakt mit dem Kollegen schief gelaufen ist. Hören Sie grundsätzlich nicht auf Klatsch und Tratsch, bilden Sie sich Ihre eigene Meinung und seien Sie offen für die Verschiedenartigkeit der Menschen. Ok, es kann sein, dass auch Sie mit dem Kunden nicht zurechtkommen. Aber dann sind es wenigstens Ihre eigenen Erfahrungen, die Sie für andere Kundengespräche wappnen. Einen ausführlichen Text sowie ergänzende Übungen zu diesem Thema finden Sie in meiner Publikation „Der Kundenflüsterer. So begeistern Sie Ihre Kunden“, Offenbach 2016, GABAL-Verlag Stichworte: Kommunikationskiller, Kundenkommunikation,...
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